Aus: Sprache ist eine Waffe, Sprachglossen/Rowohlt — Kurt Tucholsky

Aus: Sprache ist eine Waffe, Sprachglossen/Rowohlt — Kurt Tucholsky

Termine, Termine

8. Mai 2017

Nach einer kleinen Auszeit im April (siehe Beweisfotos) gibt es neue Termine für Lesungen und Performances im Mai und Juni 2017 in Wien, Salzburg und Berlin. Kommt zahlreich! sandragugic.com/termine/

 

Jahrbuch der Lyrik 2017

8. Mai 2017

Happy to be part of > Jahrbuch der Lyrik 2017, Herausgegeben von Christoph Buchwald und Ulrike Almut Sandig, Verlag Schöffling & Co www.schoeffling.de

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Touristen bei literaturquickie hamburg

8. Mai 2017

Meine Short Story Touristen ist bei literaturquickie hamburg erschienen >> www.literatur-quickie.org

(…) Die Regeln lauten: Solidarität, die Langsamen und Schwächeren sollen vorne laufen, die Starken und Schnelleren hinten, in einer sauberen Linie, wir sollen diese Linie nicht zerreißen lassen, aufeinander achten, den Menschen vor uns nicht aus den Augen verlieren. Unsichtbar für uns werden Mitarbeiter des Parks unseren Weg säumen, wartend hinter Büschen und Hügeln, ihre Nachtsichtgeräte auf uns gerichtet, manchmal werden sie in ihren Verstecken Tiergeräusche nachahmen, um uns zurück auf Linie zu scheuchen, uns wieder zusammenzutreiben. Aber im Dunkel wird diese Linie schnell zerfallen, ein unausgesprochenes Prinzip und das größte Vergnügen jedes Spiels ist, dass die Regeln gebrochen werden können. (…)

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Das Schweigen und das Schreien aka Call and Response

22. März 2017

Mein Text zum Weltfrauentag 2017 nachzulesen auf  >>  www.nazisundgoldmund.net

Monster

10. Oktober 2016

Jede Woche Mittwoch um 11:55 gibt es einen neuen Essay auf www.nazisundgoldmund.net #poesiegegenrechts, wo Kollektivtexte und Einzel- sowie Gastbeiträge zu finden sind, auch einige von mir, z.B.  >>

… Wussten Sie, dass Abweichungen von der Norm diese Norm in Frage stellen? Hier bin ich, die Abweichung, das Andere, das Fremde, ich stehe zu Ihrer Verfügung. Ich melde mich freiwillig als Monstrum, in mir, wie in Wort und Bedeutung, verschmilzt das Wunderbare, Fabelhafte, Faszinierende mit dem schreckenerregenden Omen. Denken Sie nicht, das sei einfach, aber es ist einfacher, wenn Sie denken. Pro futuro: Es gilt, das Hinschauen und Wahrnehmen neu zu lernen, nicht blind und taub und stumm zu werden, es gilt, die Augen zu öffnen, die Bilder zu sehen und zu sprechen, auch wir produzieren diese Welt. Bitte sprechen Sie jetzt. (quod erat deMonsterandum)

monsterliebe

 

Nazis und Goldmund

27. September 2016

Nazis und Goldmund versteht sich als vielköpfiges poetologisches Monstrum, das die Entwicklungen und Aktionen der Europäischen Rechten und ihrer internationalen Allianzen kritisch beobachtet, deren Erzähl- und Interventionsstrategien untersucht und attackiert. Wöchentlich erscheint ein Beitrag. #poesiegegenrechts

nazisundgoldmund.net

Nach Wien, nach Wien! Zur offenen Burg!

27. September 2016

Am kommenden Samstag, dem 1.Oktober lese ich im Rahmen der Offenen Burg gegen Mittag aus meinem Roman Astronauten, nachmittags wird mein Theatertext Aufzeichnungen eines Querulanten von Sara Abbasi in den „Katakomben“ der Burg szenisch eingerichtet und am Sonntag, dem 2.Oktober lese ich nochmals, diesmal Essays. Kommt! (Genaue Uhrzeiten folgen asap).

www.burgtheater.at

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kulturradio rbb porträt

30. August 2016

Anke Schaefer vom kulturradio rbb hat mit mir über Identität, Heimat/Gesellschaft und natürlich übers Schreiben gesprochen und ein kurzes Porträt daraus gebastelt. ++ Heute Abend gibts eine Lesung am LCB, wahrscheinlich die letzte Astronauten-Lesung in Berlin. www.kulturradio.de

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Bewusstseinszustand Hoffnung

21. August 2016

Nach wie vor gilt: Es gibt keine einfachen Antworten für komplexe Probleme, Konstellationen und Situationen, es gibt keine Helden, keine Erlösung, keine Erfüllung der schillernden populistischen Versprechen. Es wird gesagt: Die Menschen haben ein Recht auf ihre Angst. Ich will korrigieren: Wir haben das Recht, keine Angst zu haben, wir haben das Recht, uns zu informieren, wir haben das Recht, in Dialog zu treten, wir haben das Recht, zu hoffen und die Pflicht, achtsam und kritisch zu bleiben, nicht wegzusehen, selbstständig zu denken und Fragen zu stellen, damit das Hintergrundrauschen der Angstmacher auf unseren Kanälen wieder leiser wird. (…)

Auszug aus meinem Beitrag für die ZEIT ONLINE / Freitext > www.zeit.de

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