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Leser/innen-Snapshots

8. April 2015

 Leser/innen haben Astronauten abgelichtet.  … To be continued!

Dank an Kathrin Bach, Julia Burger, Jutta Büchter, Natalie Dietrich, Morten Freidel, Nina Lucia Groß, Nic Happel, Christian Hoffmann, Sonja Hoppe, Jakob Kraner, Petra M. Kraxner, Christoph Kamissek, Patrick Maisano, Niklas Naumann, Nina Pavicsits, Josef Perndl und allen anderen oder noch folgenden Einsendungen.

 

Beitragsbild (erste Reihe links oben) > „Weißer Sonntag“, STEINWIDDER, 2014, 121x46cm, gerahmt, K3 Pigmentdruck auf Barytpapier, Edition: 5+2AP > www.steinwidder.com

kulturradio rbb porträt

30. August 2016

Anke Schaefer vom kulturradio rbb hat mit mir über Identität, Heimat/Gesellschaft und natürlich übers Schreiben gesprochen und ein kurzes Porträt daraus gebastelt. ++ Heute Abend gibts eine Lesung am LCB, wahrscheinlich die letzte Astronauten-Lesung in Berlin. www.kulturradio.de

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Bewusstseinszustand Hoffnung

21. August 2016

Nach wie vor gilt: Es gibt keine einfachen Antworten für komplexe Probleme, Konstellationen und Situationen, es gibt keine Helden, keine Erlösung, keine Erfüllung der schillernden populistischen Versprechen. Es wird gesagt: Die Menschen haben ein Recht auf ihre Angst. Ich will korrigieren: Wir haben das Recht, keine Angst zu haben, wir haben das Recht, uns zu informieren, wir haben das Recht, in Dialog zu treten, wir haben das Recht, zu hoffen und die Pflicht, achtsam und kritisch zu bleiben, nicht wegzusehen, selbstständig zu denken und Fragen zu stellen, damit das Hintergrundrauschen der Angstmacher auf unseren Kanälen wieder leiser wird. (…)

Auszug aus meinem Beitrag für die ZEIT ONLINE / Freitext > www.zeit.de

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Ferien = Lektüre

10. August 2016

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Im Übrigen bin ich der Meinung

10. August 2016

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Write yourself clean

10. August 2016

Ein Protokoll von Sandra Gugic, Juni 2016 Aus dem Taxifenster sehe ich die MS Europa, ein gigantisches Kreuzfahrtschiff, im Hafen von Kiel anlegen. Ich bin unterwegs Richtung Bahnhof, auf dem Heimweg nach drei Tagen Festival. Anderswo, in Österreich, ist Wahltag. Bundespräsidentenwahl. Stichwahl, genau genommen. Propagierter …

literatur und kritik : österreich, weiblich

10. August 2016

In der Mai-Ausgabe von literatur und kritik gibt es u.a. etwas von mir und über mich zu lesen. Herausgeber des Dossiers: Helmut Gollner →www.omvs.at

kolik 69 – Heimat. Eine Versuchsanordnung

10. August 2016

Heimat. Eine Versuchsanordnung* von Sandra Gugic

Meine Heimat ist das Wort, mein Vaterland Europa, mein Wohnort wechselnd, meine Hautfarbe sichtbar, meine Augen wach, meine Identität nachweisbar, mein Mut verschieden, meine Laune launisch, mein Herz Ausland, meine Fragen endlos, mein Pass janusköpfig, meine Sehnsüchte aus der Mode gekommen, meine Wut zeitlos, meine Wahrheit dreideutig, meine Zweifel ausgesprochen, zweifellos eine gute Migrantin, eine schlechte Verliererin, eine inländische Ausländerin, eine schnelle Leserin, eine Freundin der Fröhlichkeit, im Grunde traurig, den Menschen zugewandt, der Menschen überdrüssig, wachsam wie schlaflos, ungeübt in der Geduld, immun gegen Heimweh, das Ungewöhnliche gewohnt, eine mittelmässige Schwimmerin, unachtsam beim Radeln, durchschnittlich groß, zeitweise größenwahnsinnig, schüchtern wie schamlos, geboren in Wien, Berlin geliebt, Belgrad vergessen, Babel gesehen, entkommen nach Anderswo, in Transiträumen geschlafen, vom Meer geträumt, auf Demonstrationen getanzt, Partei ergriffen, das falsche Wort verloren, den Mund gehalten, Angst is not a Weltanschauung** zitiert, die Gegenwart befragt, die Gewohnheit verteufelt, die Ordnung verlegt, das Chaos glattgestrichen, Lebensentwürfe verknittert, Möglichkeitsräume vermessen, Vergangenheiten vorausgesetzt, Zukunftsaussichten verpixelt, Parolen überschrieben, Wurzeln ausgegraben, Gemeinschaft definiert, als pessimistische Idealistin bezeichnet, der Renitenz bezichtigt, der Hoffnung verfallen, ungetauft wie unbekehrbar, Gelegenheiten geliebt, Absichten gehabt, Chancen verpasst, dem richtigen Ton entkommen, Sprachen ineinander verwaschen, Kauderwelsch übersetzt, im Raum zwischen zwei Gedanken (ein)geatmet, Zeitverhältnisse eingegangen, in blinden Flecken gebadet, guten Rat verschenkt, die Richtung gewürfelt, die Welt wie eine Speisekarte studiert, Einheimische gespielt, einen Aufstand geübt, kosmopolitische Ferien gemacht, Freiheit rückwärts und vorwärts buchstabiert, Ideologie gegurgelt gegurgelt gegurgelt und ausgespuckt, fortgegangen, zurückgekommen, wollenmüssensollengekonnt, mir kein Bildnis gemacht, eine Bibel gestohlen, Heidenangst verspürt, Gedichte geschrieben, grüßgott gesagt, einen Revolver geladen, ein Ziel verfehlt, Maßnahmen getroffen, BitteDanke gesagt, Scheiße gesagt, Jebem ti gesagt, ein X gegen ein U getauscht, Nein gesagt, weil: ein Apfel ist ein Apfel ist ein Apfel, einen Bogen überspannt und A wie B wie C wie D gewagt, gewonnen, versagt, wurschtweil: ein Apfel ist ein Apfel ist ein Apfel den Apfel vom Kopf und vom Apfel einen Bissen genommen

 

*Hommage an HC Artmanns Text Meine heimat ist österreich, der Prolog zu: Das suchen nach dem gestrigen tag oder schnee auf einem heißen brotwecken, Walter Verlag, 1964      –– unter Verwendung von Zitaten aus dem Originaltext (kursiv gesetzt)

**Angst is not a Weltanschauung ist ein Album von Bernd Fleischmann, Morr Music, 2008

→www.kolik.at

Klangfarben in Kiel

7. Juni 2016

 

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→www.kn-online.de

Die AutorInnen des Debütroman-Festivals Kiel 2016 >> (v.li.) Neske Beks, Liliana Hermetz, Carlos Fortea, Benjamin Haegel, Michael Bijnens, Bruno Pellegrino, Shida Bazyar, Alice Torriani, Morten Pape, Sandra Gugic, Tiril Aakre

Europäisches Festival des Debütromans 2016 / Kiel

7. Juni 2016

→literaturhaus-sh.de

I felt very cosmopolitic today / I have written myself clean / I am the weak spot in the system / (is there a room for sorrow?) / I am writing I am an act of resistance am I / (I learnt english from reading subtitels) / I have lost fear of what other people think about me / I want to hug a tree // what the trees heard, notizen aus kiel    

Fleisch Magazin Nr. 37: WAHNSINN

27. April 2016

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Im aktuellen Fleisch, Ausgabe 37, findet sich auch ein Text von mir. Im gutsortierten Zeitschriftenhandel. Kaufen, kaufen, kaufen! →www.fleischmagazin.at