Autorin

Bildserie Sandra Gugic
Fotos: Dirk Skiba

Sandra Gugić, *1976 in Wien, ist eine österreichische Autorin serbischer Herkunft. 2009 begann sie zu schreiben. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, Arbeiten für Theater und Film. Sie schreibt Prosa, Lyrik, Dramatik und Essays. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Für ihren Debütroman Astronauten (C.H. Beck, 2015) erhielt sie den Reinhard-Priessnitz-Preis und die Prämie des österr. Bundeskanzleramts.

Sie ist Mitbegründerin von Nazis & Goldmund, Autor*innenallianz gegen die europäische Rechte, und war mitverantwortlich für die künstlerische Leitung der Literaturkonferenz Ängst is now a Weltanschauung 2018 in Berlin.

2019 erschien ihr Lyrikdebüt Protokolle der Gegenwart im Verlagshaus Berlin.

Zuletzt wurden ihr das Stipendium des Berliner Senats und das Heinrich-Heine-Stipendium zugesprochen. Ihr zweiter Roman Zorn und Stille erschien im August 2020 bei Hoffmann und Campe.

Sandra Gugić lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Berlin.

Veröffentlichungen

u.a. in ZEIT online, Volltext, EDIT, kolik, Lichtungen, Manuskripte, Fleisch Magazin, Literatur und Kritik, Merkur online, Poetenladen

Auszeichnungen

  • 2016 — Wiener Werkstattpreis
  • 2016 — Reinhard-Priessnitz-Preis
  • 2012 — Open Mike
  • 2012 — Preis der Akademie Graz
  • 2011 — Hohenemser Literaturpreis – Anerkennungspreis
  • 2008 — Verein Exil / Schreiben zwischen den Kulturen

Stipendien

  • 2020 — Heinrich Heine Stipendium
  • 2019 — Arbeitsstipendium Literatur des Berliner Senats für Kultur und Europa
  • 2017 — Hans Weigel Stipendium
  • 2017 — Aufenhaltsstipendium in Pécs/Ungarn
  • 2013 — Autorenstipendium der Stadt Wien
  • 2010 — Staatsstipendium des bm:ukk
  • 2009 — Klagenfurter Literaturkurs