Ein überzeugender Ensembleroman mit dem durchaus sozialkritischen Anspruch, einen Blick auf die zersplitterten Lebenswirklichkeiten der Großstadt zu werfen. […] Fragt man in der jungen Literatur nach Dringlichkeit, nach Haltungen, wird man hier fündig.
— Fabian Thomas, ZEIT Online
Die Experimentierkunst der Autorin, die bewusst auf eine die verschiedenen Stimmen zusammenführende Erzählinstanz verzichtet, macht dieses Tableau der Verzweiflung zur anspruchsvollen Lektüre. […] Unbedingt lesenswert.
— Beate Tröger, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Sandra Gugic agiert in ihrem Erstlingsroman mit kluger Zurückhaltung und kompositorischer Gerechtigkeit. Sie ist die Spielleiterin, mehr nicht. Selbst die Sprache überlässt sie ihren Figuren. Jede von ihnen spricht als Ich. Aber durch die Vervielfachung dekonstruiert Sandra Gugic gerade die Authentizität, die die personale Ich-Erzählung zu leisten vorgibt.
— Samuel Moser, Neue Zürcher Zeitung
Sandra Gugić ist der Glücksfall einer modernen Autorin, die sich mit verschiedensten Strömungen und Avantgarden der Literaturgeschichte auseinandergesetzt hat und gleichzeitig lesbare Kost produziert, die vom Hier und Jetzt handelt.
— Sebastian Fasthuber, Falter
Gugić hat die Fähigkeit, sprachlich sehr dicht Wirklichkeit zu montieren.
— Juror Gustav Ernst zur Verleihung des Reinhard-Priessnitz-Preis, ORF, 25. Oktober 2016